Krk 2010 – Pfingsten und die Wunder
Pfingsten 2010. Nach nur fünfeinhalb stündiger Fahrt in den Kvarner nach Kroatien stehen wir in der Tauchbasis direkt am Meer. Händeschütteln, Wiedererkennen und ein erster Espresso doppio bei leichtem Nieselregen. Trotzdem hat es immerhin 20°C draußen an der Terrasse direkt am Anleger des Tagesbootes und des Speedbootes der Tauchbasis. Einchecken, Tauchgenehmigung holen und für’s Appartement einkaufen gehen im großen neuen „Konzum“ in Krk-Stadt. Gegen Abend und einer riesigen Portion Calamari vom Grill mit Mangold später kommen Maggie und Michi. Es folgt ein Begrüßungsabend mit Bier und Wein auf der Terrasse des Appartements.
Die folgenden 3 Tage fliegen viel zu schnell dahin. Tolle Steilwände, dunkle Abgründe und Cystoseira-Wiesen (was’n dat?) bei jedem Tauchgang. Absolutes Highlight war vor der Insel Cres die Begegnung mit einem Sechskiemenhai, einer sehr urtümlichen Haiart, die bis 7,5m werden kann. Unser „Hexanchus griseus“ hatte mindestens 4,5m und war minutenlang in unserer Nähe, ehe er sich in die Tiefe zurückzog. Eine wirklich mystische Begegnung, die noch lange Gesprächsthema am Tauchboot und beim gemeinsamen Abendessen mit den Leuten von der Tauchbasis in der „Räuberhöhle“, einem „echten“ kroatischen Lokal, war. Es war eine der Erlebnisse, die immer im Gedächtnis bleiben werden.
Ein weiterer Top-Dive war das Wrack der „Peltastis“ im Velebit-Kanal zwischen Krk und dem Festland. Die „Peltastis“ liegt in moderater Tiefe zwischen 15 und 30 Tiefe und ist eins der Wracks, die man gesehen haben muss (irgendwann wird‘ es auch ich zur „Baron Gautsch“ schaffen: Anm.d.Red.).
Am letzten Tag war gegen 17:00 noch ein Speedboat-Trip zur „Love Cave“ auf dem Programm. Am Weg dorthin fuhren wir gemeinsam mit einer Schule großer Tümmler-Delfine in einen sonnenwarmen Nachmittag hinein. Die fantastischen Tiere jagten gerade an der Oberfläche einen Sardinenschwarm. Austeigende Luftblasen und Möwen in der Luft wiesen uns den Weg zu den Delfinen.
Wie immer in Kroatien vergeht die Zeit viel zu schnell. Nach drei Tauchtagen geht’s ohne Verkehrsstau zurück nach Wien. Wo bereits ein Gewitter auf uns wartet…
Fotos
 

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